Sozial- und Umweltpreis Bietigheim-Bissingen 2016

2016 hat die Stiftung Soziale und Ökologische Zukunft zum ersten Mal den Sozial- und Umweltpreis Bietigheim-Bissingen vergeben. Die Stiftung will mit diesem Preis Projektideen von Schülerinnen und Schülern unterstützen, die einen sozialen oder ökologischen Ansatz haben.

Bis zum Ende der Bewerbungsfrist Mitte Januar wurden insgesamt sieben Projekte von fünf verschiedenen Schulen eingereicht. Fünf Projektteams schafften es bis in die Vorentscheidung und durften sich Mitte Februar der Jury vorstellen. Über die Vergabe entschieden Oberbürgermeister Jürgen Kessing, Pfarrer Bernhard Ritter, ev. Gesamtkirchengemeinde Bietigheim, Traute Theurer als Vorsitzende des Dachverbands Natur und Stiftungsvorstand Dr. Hartmut Brösamle. Alle Projektideen wurden von den Schülern und ihren Lehrern mit viel Begeisterung und Engagement präsentiert und von der Jury positiv aufgenommen. Somit war man sich auch schnell darüber einig, dass der mit 2.000 € dotierte Preis aufgeteilt werden sollte.

Besonders überzeugt haben die Jury zwei Projekte, die als ersten Preis jeweils 500 € erhalten:

Das Projekt „Planet Erde – fair und gerecht“ der Schillerschule in Bissingen hat zum Ziel, den Fair Trade-Gedanken im weitesten Sinne in die Schule zu integrieren. Dabei soll es nicht nur um Lebensmittel gehen, sondern auch um weitere Güter oder erneuerbare Energien. Erfreulich ist für die Jury vor allem, dass in das Projekt alle Klassenstufen integriert werden sollen.

Das Projekt „Tanzen verbindet“ der Gustav-Schönleber-Schule ist offensichtlich im doppelten Sinne gemeint. Einerseits verbindet die Tanz AG die Schüler verschiedener Klassenstufen der Schule. Andererseits werden die Tänze auch in Seniorenheimen oder Flüchtlingsunterkünften aufgeführt und verbinden so ganz unterschiedliche Menschen miteinander. Zudem war den Schülerinnen und Schülern bei der Präsentation die Begeisterung für ihr Projekt deutlich anzumerken.

Ein zweiter mit 400 € dotierter Preis geht an das Projekt „Go-Green“ der Schule im Sand.

Dritte Preise in Höhe von jeweils 300 € erhalten das Projekt „Was trage ich eigentlich – todschick auf Kosten anderer?“ der Aurain Realschule und der Schulgarten an den Ellentalgymnasien.
Nach der Verleihung der Preise im Rathaus in Bietigheim sind sich Lehrer, Schüler und Jury einig, dass der Stiftungspreis spannende Projekte unterstützt, neuen Projektideen zur Realisierung verhilft und allen Beteiligten viel Freude macht.

Der Wettbewerb soll zukünftig jährlich durchgeführt werden. Die nächste Ausschreibung des Schulpreises ist für den Beginn des neuen Schuljahres geplant.

Auf einen Blick:

Platz 1:

  • Schillerschule| Projekt „Planet Erde – fair und gerecht“
  • Gustav-Schönleber-Schule | Projekt „Tanzen verbindet“ 

Platz 2:

  • Schule im Sand | Projekt „Go-Green“

Platz 3: 

  • Aurain Realschule | „Was trage ich eigentlich – todschick auf Kosten anderer?“ 
  • Ellentalgymnasien | Schulgarten
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