SWSC Bildung

2014 – Lehrer für Kibombomene

Stiftung Soziale und Ökologische Zukunft

Kibombomene (Sambia) | Status: Erfolgreich abgeschlossen

Das Dorf Kibombomene liegt in einer der besonders strukturschwachen Regionen von Sambia, einem Binnenstaat südlich der Sahara mit einer der ärmsten Bevölkerungen der Welt. Die nächste Klinik ist 25 km vom Dorf entfernt und die nächste weiterführende Schule ist außer Reichweite.

Bildung ist ein unerreichbarer Luxus. Das wollen wir ändern. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, allen Kindern von Kibombomene eine Schulbildung zu ermöglichen. Der Anfang ist bereits gemacht und ein erster Lehrer eingestellt.

Im Wohlstandsindikator der vereinten Nationen (Human Development Index) liegt Sambia 2012 auf Platz 163 von 187. Das Hauptexportprodukt des Landes ist Kupfer, trotzdem ist es weitgehend von ausländischen Hilfszahlungen abhängig. In ländlichen Gebieten ist die Armut besonders groß. Über die Hälfte der Menschen muss mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen. Viele Kinder und stillende Mütter sind unterernährt. Zudem gehört Sambia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate. Die Lebenserwartung liegt bei nicht einmal 40 Jahren. Dies hat zur Folge, dass derzeit etwa eine Million Kinder als Waisen aufwachsen – also etwa jedes fünfte im Land.

Projektidee

083Ziel der Stiftung Soziale und Ökologische Zukunft ist es, zusammen mit der lokalen Partnerorganisation „Same World, Same Chance“, allen Kindern von Kibombomene eine Schulbildung zu ermöglichen. Der Anfang ist bereits gemacht und ein erster Lehrer wurde Anfang 2013 eingestellt. Er unterrichtet derzeit eine reine Mädchenklasse mit 25 Schülerinnen nach dem Lehrplan der 8. Klasse und unterstützt weitere Aushilfslehrer bei der Betreuung jüngerer Schüler. Lehrer verdienen in Sambia je nach Region nur 300 bis 450 Euro pro Monat, was dort aber schon ein ansehnliches Gehalt ist. Das Einkommen von Herrn Kayafya, des ersten Lehrers, wurde von Unterstützern aus Kanada finanziert. Diese Spenden sind aber mittlerweile ausgelaufen. Die Gehälter der ersten Jahreshälfte 2014 konnten bereits durch eine Spendensammlung und Eigenmittel der Stiftung Soziale und Ökologische Zukunft übernommen werden, aber für die kommenden Monate fehlt noch ein Teil des benötigten Betrags.

 

Stiftung Soziale und Ökologische ZukunftUm Herrn Kayafyas Gehalt auch künftig bezahlen zu können und zudem so bald wie möglich eine dringend benötigte zweite Lehrerstelle zu besetzen, werden für 2014 unbedingt weitere Spender gesucht. Jeder Euro zählt, aber insbesondere monatliche Spenden würden die langfristige Planungssicherheit geben, die im Schulbetrieb so wichtig ist!

Gemeinsam können wir viel bewegen, daher bitten wir um Ihre Unterstützung!

Mit regelmäßigen, monatlichen Spenden kann „Same World, Same Chance“ die Lehrergehälter dauerhaft bezahlen und wir können gemeinsam vielen Kindern eine Zukunftsperspektive schenken. Auch kleine Spenden sind auf ein ganzes Jahr betrachtet eine große Hilfe!

Wir möchten über die Stiftung das Gehalt des ersten Lehrers in Höhe von 300 € monatlich dauerhaft übernehmen und schnellstmöglich einen weiteren Lehrer für die Kinder von Kibombomene einstellen.

Unser Projektpartner

Hauptanliegen der kanadischen Organisation Same World Same Chance ist es, den Kindern in Kibombomene kostenlose Bildung bereitzustellen. Angedacht sind außerdem eine Krankenstation und Kindertagesstätten. Aufklärungsmaßnahmen zu Gesundheit und Hygiene, Förderung der landwirtschaftlichen und handwerklichen Wertschöpfung laufen an, so wird die soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit des Projekts gewährleistet und als Grundpfeiler der Organisation etabliert.

Die Kanadierin und Mitgründerin der Organisation, Marissa Izma, lebt in Kibombomene und betreut das Projekt und insbesondere den Aufbau der Schule vor Ort. Ihre Freundin Kim Hurley unterstützt sie von Kanada aus, baut die Organisation weiter aus und sammelt Spendengelder.
Weitere Informationen: http://www.sameworldsamechance.org

Historie

Stiftung Soziale und Ökologische Zukunft
Ende 2010 schreibt „Die Zeit“ über „Same World, Same Chance“. Paul Bade nimmt daraufhin Kontakt mit Marissa Izma auf und erkundigt sich, wie er sie unterstützen könne. Knapp drei Monate später reist er selbst nach Sambia. Im Gepäck hat er einen großen Wasserfilter und einige Solarlampen. Finanzielle Unterstützung für den Kauf erhält er von anderen Lesern des selben Zeitungsartikels.

Der Kontakt reißt auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland nicht mehr ab. Er trifft Marissa und die anderen kanadischen Unterstützer des Projekts 2011 noch einmal persönlich in Kanada.

2012 werden zwei Solaranlagen auf den Dächern der Schule installiert. Zum ersten Mal können dort nun elektrische Geräte betrieben werden.

Durch den Brunnenbau haben wir erlebt, wie schnell und unmittelbar unsere Spenden den Menschen in Kibombomene helfen.

Weitere Informationen:
2013 – Der Brunnenbau (Status: Erfolgreich abgeschlossen)

Ihre Spende

  1. Das Projekt läuft seit Jahren zuverlässig. Marissa Izma lebt seit der Gründung des Projekts vor Ort.
  2. Es gibt keine Verwaltungskosten, jede Spende kommt direkt den Kindern zugute.
  3. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Projekts und der Bevölkerung vor Ort wird entschieden, wie Spendengelder am sinnvollsten verwendet werden können.
  4. Regelmäßig wird im Internet und per E-Mail-Newsletter über den aktuellen Stand des Projekts berichtet. Der kontinuierliche und direkte Kontakt schafft Vertrauen.
Für die erste Jahreshälfte 2014 konnten die Lehrergehälter bezahlt werden. Hier der Dankesbrief von Marissa Izma vom Mai 2014: